Glutathion
(Quelle: Wiki)
Glutathion besteht aus drei lebenswichtigen Aminosäuren: Glutaminsäure,
Cystein und Glycin. Glu-taminsäure ist ein wichtiger „Brennstoff“ für unser
Gehirn und fördert als – Glutamin – die Intelligenz. Nach Dr. Mindell wurde es
erfolgreich bei der Behandlung von Senilität eingesetzt, aber auch bei
Erschöpfungszuständen, Depression und Impotenz.
Cystein hilft bei der Entgiftung unseres Körpersystems, insbesondere von
schädlichen Schwermetallen wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Wir nehmen heute
diese Stoffe im Übermass durch die
Atemluft, aber auch mit unserer Nahrung auf.
Sie lagern sich dann in den Geweben und Organen, auch im Gehirn an, und können
zu oft unerkannt bleibenden, ernsten Gesundheitsstörungen oder vorzeitiger
Alterung führen. Cystein schützt den Körper auch vor anderen zerstörerischen
Substanzen, die durch Rauchen und Alkohol-Konsum entstehen.
Glycin schliesslich wird hauptsächlich eingesetzt, um bestimmte Formen der
Übersäuerung des Blutes zu behandeln, die zu schlechtem Körper- und Mundgeruch
führen.
Glutathion gilt als einer der besten immunstärkenden Nährstoffe, der die
Entstehung von Krebszellen im Körper bekämpft. Als ein wichtiges Antioxidanz
fördert Glutathion die Langlebigkeit, weil sein Vorhandensein in den Zellen die
zellzerstörenden freien Radikalen an sich bindet und dadurch unschädlich
machen kann. Die freien Radikalen gehören zu den Substanzen, die den
Alterungsprozess im Organismus beschleunigen. Ihre wirksame Abwehr ist deshalb
das beste Mittel, den Alterungspro-zess zu verlangsamen.
Glutathion kann vom Körper in der Leber gebildet werden. Seine Hauptaufgabe
im Organismus ist die Bekämpfung der freien Radikalen. Tatsächlich ist
Glutathion eines der wirkungsvollsten Antioxidanzien (Radikalenfänger), die
wir kennen. Die Leber, die das Glutathion produziert, enthält zugleich auch von
allen Organen die grössten Glutathion-Vorräte. Sie werden an Ort und Stelle
eingesetzt, um gefährliche Substanzen zu neutralisieren, so dass sie keinen
Schaden anrichten und neutralisiert über die Galle ausgeschieden werden können.
Aber die Leber gibt auch einen Teil der von ihr gebildeten Substanz direkt in
den Blutkreislauf ab. Dort hilft Glutathion, den richtigen Zusammenhalt der
roten Blutkörperchen zu gewährleisten; auch schützt es die weissen
Blutkörperchen vor unzeitigem Zerfall.
Glutathion findet sich in der Lunge und auch im gesamten Magen-Darm-Trakt.
Man weiss seit langem, dass dieser Stoff für den Kohlenhydrat-Stoffwechsel
nötig ist. Jetzt aber deuten immer mehr Forschungsergebnisse darauf hin, dass
Glutathion zugleich eine der wichtigsten Hilfen bei der Verzögerung bestimmter
Altersprozesse sein kann, weil es den Abbau oxidierter Fette im Körper anregt.
Eine Folge mangelhafter Glutathion-Versorgung berührt zunächst vor allem
unser Nervensystem und kann zu bestimmten typischen Symptomen führen. Dazu
gehören die Verschlechterung des Koordinationsvermögens (z.B. der
Bewegungsabläufe), Gleichgewichtsstörungen, aber auch mentale Probleme wie
Konzentrationsschwächen und zeitweilige Verwirrtheit.
Mit zunehmendem Alter geht der Glutathion-Vorrat in
unserem Körper zurück-
Man weiss noch nicht genau, ob das darin liegt, dass wir
im Alter Glutathion schneller verbrauchen oder der Körper einfach nicht mehr in
der Lage ist, die benötigten Mengen zu produzieren. Vielleicht ist ja auch
beides der Fall. Jedenfalls kann die so entstehende Unterversorgung zu
vorzeitigen Alterserscheinungen führen, weshalb eine ergänzende Zufuhr
empfehlenswert ist, um Defizite zu vermeiden.
Überlegungen zum Nutzen von Glutathion für die Medizin sind nicht neu, aber die Bedeutung dieses essentiellen Mikronährstoffs wurde von der universitären Medizin lange Zeit einfach ignoriert. So finden sich schon in medizinischen Fachzeitschriften aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts Artikel über Glutathion und seine Effekte.
Kovacs z.B. veröffentlichte bereits 1942 einen Artikel über Glutathion und Vitamin C als Antioxidantien im körpereigenen Redoxsystem und über die bei erhöhten Belastungen auftretenden Mangelerscheinungen beider Substanzen (Klinische Wochenschrift Jg. 21, Heft 31 v. 1.8.1942, S. 688-692). Er berichtete in diesem Zusammenhang über bakteriostatische, entgiftende, schmerzstillende und antiekzematöse Wirkung der Stoffe, insbesondere wenn sie kombiniert eingesetzt wurden und nahm damit Erkenntnisse vorweg, die in der Zwischenzeit durch Forschungen über die Stoffwechselphysiologie und durch eine Vielzahl von Studien abgesichert wurde.
Kovacs z.B. veröffentlichte bereits 1942 einen Artikel über Glutathion und Vitamin C als Antioxidantien im körpereigenen Redoxsystem und über die bei erhöhten Belastungen auftretenden Mangelerscheinungen beider Substanzen (Klinische Wochenschrift Jg. 21, Heft 31 v. 1.8.1942, S. 688-692). Er berichtete in diesem Zusammenhang über bakteriostatische, entgiftende, schmerzstillende und antiekzematöse Wirkung der Stoffe, insbesondere wenn sie kombiniert eingesetzt wurden und nahm damit Erkenntnisse vorweg, die in der Zwischenzeit durch Forschungen über die Stoffwechselphysiologie und durch eine Vielzahl von Studien abgesichert wurde.
Indikationen beim Gesunden und Menschen mit Risikofaktoren
Zu den Einsatzgebieten für Glutathion bei Gesunden und Menschen mit Risiken zählen neben der
generellen Primär- und Sekundärprävention, zur Verhinderung von Krankheiten oder deren Rezidiven, auch die Vermeidung von Folgeschäden durch Schadstoffe, Alltagsdrogen, chronische Stressbelastungen oder iatrogene Aktivitäten (z.B. Invasivdiagnostik). Des Weiteren rücken einige momentan sehr aktuelle „weiche Indikationen“ zunehmend in den Fokus wie die Verlangsamung des Alterungsprozesses, die Optimierung sportlicher Leistungsfähigkeit einschließlich der Verhinderung von Sportschäden sowie die Männermedizin.
Daneben schützt Glutathion in vielen eigentlich als „normal“ geltenden Lebensbereichen vor unnötigen Gesundheitsrisiken, z.B. in Schwangerschaft und Stillzeit, bei erhöhter Belastung durch UV-Strahlung oder in anderen Phasen erhöhter körperlicher oder geistiger Belastung wie z.B. Burnout.
Prävention bei Gesundheitsstörungen und chronischen Krankheiten
generellen Primär- und Sekundärprävention, zur Verhinderung von Krankheiten oder deren Rezidiven, auch die Vermeidung von Folgeschäden durch Schadstoffe, Alltagsdrogen, chronische Stressbelastungen oder iatrogene Aktivitäten (z.B. Invasivdiagnostik). Des Weiteren rücken einige momentan sehr aktuelle „weiche Indikationen“ zunehmend in den Fokus wie die Verlangsamung des Alterungsprozesses, die Optimierung sportlicher Leistungsfähigkeit einschließlich der Verhinderung von Sportschäden sowie die Männermedizin.
Daneben schützt Glutathion in vielen eigentlich als „normal“ geltenden Lebensbereichen vor unnötigen Gesundheitsrisiken, z.B. in Schwangerschaft und Stillzeit, bei erhöhter Belastung durch UV-Strahlung oder in anderen Phasen erhöhter körperlicher oder geistiger Belastung wie z.B. Burnout.
Prävention bei Gesundheitsstörungen und chronischen Krankheiten
Glutathion hat als Baustein eines effektiven Netzwerks mit anderen Mikronährstoffen wie Vitamin C oder Vitamin E großen Einfluss auf die Reduzierung von oxidativem Stress und die Förderung eines gut funktionierenden Entgiftungssystems sowie indirekt auch auf andere Funktionskreisläufe. Auf Grund dieser zentralen Stellung im Stoffwechsel kann Glutathion zur Prävention aller Krankheiten, bei denen Radikale, Entzündungen, Einschränkungen der Immunfunktion und der Entgiftung sowie Störungen des Energiehaushalts eine Rolle spielen, genutzt werden.
Kurzüberblick über Indikationen und Wirkmechanismen

Kurzüberblick über Indikationen und Wirkmechanismen