Donnerstag, 21. Januar 2016

Alfalfa: Va­ter aller Nahrungsmittel“

Alfalfa (Luzerne)



(Quelle: Wiki)




Alfalfa (Luzerne) hat eine jahrhundertelange Tradition als heilendes Nahrungsmittel, vor allem im arabischen Raub. Die Araber waren es auch, die Alfalfa den Namen gaben. Das Wort bedeutet: „Va­ter aller Nahrungsmittel“.

Der bekannte Biologe Frank Bourer nannte Alfalfa den „grossen Heiler“. 


Er entdeckte, dass die grü­nen Blätter acht wichtige Enzyme enthalten, ausserdem reich an Vitamin A, E, K, B 6 und D (Vitamin K hilft bei der Blutgerinnung). Zusätzlich ist Alfalfa eine gute Quelle für Kalk und Phosphor, die bei he­ranwachsenden Kindern für starke Knochen und Zähne sorgen.


Alfalfa wird therapeutisch in der Behandlung von Magenbeschwerden, Blähungen, Geschwüren und bei Appetitslosigkeit eingesetzt. Es wirkt auch mit abführen und ist ein natürliches harntreibendes Mittel.


(Quelle: Wiki)


Gesundheitliche Wirkungen

  • antioxidative Wirkung durch das Einfangen der Freier Radikale durch den hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen
  • krebsvorbeugend, indem giftige Stoffwechselprodukte schneller abgebaut werden
  • blutbildend durch den hohen Gehalt an Vitamin B12
  • immunsystemstärkend durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
  • cholesterinsenkend, durch die Saponine, die den LDL-Wert mindern und den HDL-Wert nicht negativ beeinflussen
  • vorbeugend gegen Osteoporose, durch den hohen Gehalt an Kalzium, 50 g Sprossen (= 600 mg) decken den gesamten Tagesbedarf
  • ph-Wert regulierend, durch den hohen Mineralienanteil, der im Körper stark basisch wirkt
  • stoffwechseloptimierend, reinigend und entschlackend

Sonntag, 17. Januar 2016

Super-Nahrung „Green-Food“ mit ihrer hohen Nährstoffdichte

Green Food



Gewöhnlich stattet die Natur Gemüse, Obst und die meisten unserer anderen Lebensmittel generös mit Nährstoffen aus, aber es gibt Nahrungspflanzen, die in dieser Hinsicht besonders bevorzugt sind und über ein ungewöhnlich breites Spektrum wertvollster Inhaltsstoffe in hohen Konzentrationen verfügen.

Diese neue Super-Nahrung „Green-Food“ mit ihrer hohen Nährstoffdichte scheint in sich alles zu versammeln, was überlebenswichtig um Sinne der Evolution ist, und zwar in einer Menge und Zusammenstellung, die alle erforschten (und vielleicht auch manche bisher unbekannten) Vitalstoffe in ihrer Gesamtwirkung steigern.





Wer also Probleme hat, sich täglich ausreichend mit natürlicher, eiweissreicher Kost und viel fri­schem Obst und Gemüse zu versorgen, sollt diese Quelle für seine Versorgung mit natürlichen Vitalstoffen in Betracht ziehen.

Green Foods sind überaus populär, vor allem in den U.S.A., aber die Idee der Nutzung besonders nährstoffreicher Lebensmittel ist natürlich nicht neu. Bierhefe und Leber wurden beispielsweise seit zwei Generationen in dieser Art verwendet. Aber Millionen Menschen müssen Hefe in jeglicher Form meiden, seit der übermässige Gebrauch von Antibiotika und andere Faktoren eine Überwucherung der Darmflora mit Candida-Albicans-Pilzen bescherte.



Leber, einst eine gute Quelle zahlreicher wertvoller Nährstoffe und lange zum regelmässigen Speise­plan jeder ordentlichen Familie gehöhrend, ist jetzt für die meisten zum Schrecken geworden ange­sichts der gedanklichen Verbindung mit Hormonen, Arzneimittel-Rückständen und giftigen Chemika­lien, die nicht nur die Organe der Nutztiere, sondern das gesamte Ökosystem belasten. Zum Glück bleiben einzelne reine Quellen, darunter entwicklungsgeschichtlich sehr alte Pflanzen wie Algen (AFA, Spirulina und Chlorella), Weizen- und Gerstengras und die erstaunliche Alfalfa.


Vom babylonischen König Nebukadnezar ist überliefert, dass er sich 7 Jahre von nichts anderem als Gräsern ernährt hat. Er versprach sich davon Gesundheit und geistige Klarheit. Nebukadnezar war damit der Vorreiter dieses Trends, und er hatte durchaus recht:

Die jungen Getreidepflanzen, wenn sie gerade aus der Erde kommen, sind wirklich ungewöhnlich reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Chlorophyll, Aminosäuren und anderen Nährstoffen. Wenn sie weiter wachsen, erhöht sich der Ge­halt an Kohlenhydraten, und die Konzentration an Mikronährstoffen nimmt ab.

Untersuchungen zeigen, dass die Extrakte von jungem Weizen- und Gerstengras nicht nur das Im­munsystem stärken, sondern dass die Sprossen offenbar Bestandteile enthalten, die die Zellen vor Krebs schützen können. Auch Personen mit einer Weizenallergie vertragen gewöhnlich den Extrakt der jungen Pflanze ausgezeichnet, da sich die Proteine, welche die Unverträglichkeit auslösen, in den jungen Gräsern noch nicht gebildet haben.

Reist man durch die U.S.A. fallen einem im Restaurant immer häufiger Gäste auf, welche giftgrüne Getränke zu sich nehmen. Fragt man nach, dann erfährt man, dass es sich um „Green Food“ handelt, frisch gepresstes Weizen- oder Gerstengras oder auch in Wasser aufgelöstes Algenpulver.

„Green Food“ ist ein gewaltiger Trend in den U.S.A. und gerade schwappt diese grüne Welle über den Atlantik nach Europa. Ernährungswissenschafter sehen mit „Green Food“ geradezu eine Revolution der Ernährungsgewohnheiten auf uns zukommen. Was ist davon zu halten?
Die Menschen in den westlichen Industrieländern leiden an zwei grossen Ernährungsproblemen, die sich unglücklicherweise auch noch gegenseitig verstärken:


  • Das ist einmal die zunehmende Denaturierung der Nahrung, bedingt durch industriellen An­bau und Verarbeitung. Diese Kost ist „leer“ – sie ist arm an Vitalstoffen. Wir verhungern am vollen Tischen.
  •  Zweitens: Unsere (bewegungsarme) Lebensweise erfordert eine reduzierte Kalorienzufuhr, wodurch die Nährstoffdichte weiter absinkt. 1‘000 oder 1‘500 kcal aus gewöhnlicher Nah­rung mögen unseren Energiebedarf abdecken und Übergewicht vermeiden helfen, können uns aber unmöglich ausreichend mit Vitalstoffen versorgen.



Die Folge: Mangelerscheinungen, welche die Entstehung aller sogenannten Zivilisationskrankheiten begünstigen oder gar verursachen. Junge Frauen, die sich dem Schlankheits-Diktat nicht entziehen und ältere Menschen, die aus Appetitmangel wenig essen und die Kost oft nur schlecht verwerten, sind besonders betroffene Gruppen.


Obst und frisches Gemüse, roh oder schonend zubereitet, dienen den heutigen Ernährungsbedürfnis­sen am besten. 5-7 Gemüse- und Obstmahlzeiten täglich empfiehlt daher die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. 





Man fragt sich allerdings, wie solche Vorschläge z.B. von berufstätigen Menschen um­gesetzt werden sollen. In der Praxis hapert es jedenfalls damit gewaltig, auch wenn der Sinn solcher Empfehlungen eingesehen werden kann.






Montag, 11. Januar 2016

S.O.D: Zur Bekämpfung von Zellzerstörung durch freie Radikale

Superoxid-Dismutasen (Cu/Zn-SOD)





(Quelle: Wiki)



S.O.D. enthält die essenzielle Form von Kupfer-, Zink- und Mangan-Superoxid-Dismutase, die not­wendig sind für die Bekämpfung von Zellzerstörung durch freie Radikale.

S.O.D. gehört zu den wenigen Enzymen, die das Spurenelement Mangan für ihren Aufbau brauchen (Enzyme bestehen fast immer aus einem Vitamin oder Mineralstoff und Eiweiss-Bausteinen). Einige Varianten des S.O.D.-Enzyms benötigen zusätzlich Zink oder Kupfer für ihre Funktion.

Die S.O.D.-Enzyme sind wichtige Helfer im Kampf gegen freie Radikale, jene zellzerstörenden Schad-subtanzen, die für viele Störungen im Organismus verantwortlich sind. Besonders wirksam sind S.O.D.-Enzyme bei der Bekämpfung von Hydroxyl-Radikalen. 

Diese Radikalen greifen das Kollagen der Gewebe und Knochen an und begünstigen so die Entstehung von rheumatischer Arthritis. S.O.D En­zyme werden deshalb vor allem bei Arthritis und Arthrose empfohlen. Der S.O.D.-Spiegel des Blutes kann im Labor festgestellt werden.


SOD ist auch Teil des adaptiven Schutzmechanismus gegen toxische Substanzen wie Quecksilber und Quecksilber-Metall-Verbindungen. Bei Arbeitern mit einer chronischen Quecksilberbelastung (Thermometer-Produktion) stellte man konstant höhere SOD-Aktivitäten fest, deren Ausmaß mit der Quecksilberbelastung korrelierten.






S.O.D 3



S.O.D. mit Glutathionperoxidase und Katalase

Diese Körpereigenen Schutzfaktoren sind normalerweise nur in der Lage, die anfallenden Radikale abzufangen, wenn eine ausreichende Versorgung des Organismus mit bestimmten Spurenelementen gesichert ist. Die Superoxid-Dismutase benötigt Kupfer, Zink und Mangan, die Katalase Eisen und die Glutathionperoxidase Selen. 

Insbesondere Zink, Mangan und Selen gehören aber zu den Spurelementen, an denen unsere Böden aufgrund der Mineraldüngerbewirtschaftung verarmt sind.

Wegen der ungleichen Verteilung der Mineralstoffe und Spurenelemente auf der Erde kommt hinzu, dass Deutschland ein Selenmangelgebiet ist. Man sollte dem Organismus daher diese Elemente in Form  geeigneter Präparate zuführen, um die Funktion der körpereigenen Radikalfänger zu gewährleisten oder aber das Enzym direkt einnehmen.

Sonntag, 10. Januar 2016

Geheimtipp: Das Enzym Serrapeptase bei chronischer Sinusitis und Durchblutungsstörungen

Serrapeptase





Serrapeptase ist ein Enzym der Seidenraupe, welche dieses einsetzt, um sich aus ihrem Kokon zu befreien. Dazu löst das Enzym den eiweisshaltigen Kokon auf. Die Serrapeptase wirkt proteolytisch (eiweiss-abbauend).

Von dieser Fähigkeit kann auch der menschliche Körper profitieren. So ist Serrapeptase für „Aufräumarbeiten“ nicht lebender Gewebe aller Art wunderbar geeignet. Damit gemeint sind zum Bei­spiel Blutverklumpungen, Zysten, arteosklerotische Plaques und Infektionsherde. 

Auch bei postope­rativen Ödemen, die eiweissreich sind, kann die Einnahme von Serrapeptase nachgewiesen sehr hilf­reich sein. Der deutsche Arzt Hans Nieper wandte es mit Erfolg bei der Behandlung von arteriellen Durchblutungsstörungen an. Bei Arteriosklerose soll Serrapeptase die Plaques allmählich auflösen, ohne das umliegende Gewebe anzugreifen.


Ein Geheimtipp ist Serrapeptase bei der chronischen Sinusitis. Die Sinusitis ist eine Störung der Na-sennebenhöhlen. Die Nasennebenhöhlen sind Teil des Atmungsapparates. Es sind luftgefüllte und mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume in den Gesichtsknochen. Bei einer Sinusitis entzündet sich die Innenwand der Nase und der Schleim kann nicht mehr abfliessen. 

Der Druck in den Nebenhöhlen steigt und verursacht Schmerzen. Serrapeptase „verdaut“ nun den Schleim, der durch die Entzün­dung der Innenwand nicht mehr abfliessen kann und stoppt so den krankmachenden Prozess. Denn je mehr Schleim sich in den Nebenhöhlen sammelt umso grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Bakterien ansiedeln und sich weitergehend die Schleimhäute entzünden.

Dies bestätigt auch die Wissenschaft. So wurde in einer neuen Doppelblindstudie an 140 Patienten mit chronischen pathologischen Veränderungen in den Atemwegen eine klare Schmerzlinderung, weniger Auswurf und freieres Atmen durch die Behandlung von Serrapeptase schon nach 3 oder 4 Tagen erreicht. 

Diese Verbesserung trat bei 97, 3% der behandelten Patienten ein. Wenn so auch nicht die Ursachen einer (chronischen) Sinusitis beseitigt sind, so verschafft die Erleichterung der Symptome schon den entscheidenden Gewinn an Wohlbefühl.

Bereits 1984 beschrieb eine Untersuchung die vorteilhafte Wirkung von Serrapeptase bei operativen Eingriffen (Tachibana H, Mizukosi O, Harada Y, Kawamoto K, Nakai Y, Pharmatherapeutica, 3 (8): 526–530, 1984). Weitere Untersuchungen bestätigten diesen Befund. 1989 wurde bei Einnahme von Serrapeptase eine erhebliche Besserung nach Operation beschrieben. Verglichen wurde mit einer Kontrollgruppe, die die traditionelle Behandlung erfuhr. Hierbei wurden die üblichen Wundschmerzen und ­schwellungen beobachtet. (Esch PM, Gerngross H, Fabian A, Fortschr Med, 107 (4): 67.8, 71­72, 1989)

Man empfiehlt normalerweise 5-30 mg Serrapeptase täglich. In akuten Fällen dosieren Therapeuten bis zu 20 mg 2-3 mal täglich. Immer auf den leeren Magen einnehmen.



Freitag, 8. Januar 2016

Bromelain - Ananas-Enzym


Bromelain -
Ananas-Enzym mit medizinischer Wirkung


(Quelle: Wiki)

Bromelain ist ein Enzym aus der Ananas (Bromeliaceae), das aufgrund seiner positiven Wirkungen im Körper seit mehr als fünf Jahrzehnten medizinischen Einsatz findet.
Verdauungsförderung: 

Bromelain zählt zu den proteolytischen, also eiweißspaltenden Enzymen. Es fördert die Verdauungsarbeit der körpereigenen Enzyme Trypsin und Pepsin, die für die Eiweißverdauung zuständig sind. Bromelain unterscheidet sich von anderen Verdauungsenzymen darin, dass es sowohl im sauren als auch basischen Milieu des Dünndarms seine Wirkung entfaltet. 

Insbesondere unterstützt Bromelain daher die Verdauung von Nahrungseiweiß, darüber hinaus verbessert es die Resorption bestimmter  gesundheitsföderlicher sekundärer Pflanzenstoffe (z.B. dem Quercetin).

Entzündungslinderung: 

Bromelain wirkt entzündungshemmend, weshalb es bei Gewebeverletzungen verschiedenster Art, wie nach Operationen oder bei Sportverletzungen (Bänderdehnungen, Muskelfaserrissen oder Prellungen) zur Verbesserung der Wundheilung und schnelleren Regeneration Anwendung findet. Grundsätzlich lindert Bromelain Entzündungsprozesse im Körper, sowohl akut als auch bei chronischen Leiden wie Autoimmunerkrankungen, chronisch-degenerativen Gelenkerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis) oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

Donnerstag, 7. Januar 2016

Papain: Das Multitalent aus der Papaya-Frucht


Papain: Das Multitalent aus der Papaya-Frucht



(Quelle: Wiki)


Papaya-Frucht



Ursprünglich aus Mexiko stammend, verdankt die Papaya ihren Namen den indianischen Ureinwohnern. Im 16. Jahrhundert entdeckten spanische Seefahrer die bis dahin unbekannte Frucht, und binnen weniger Jahre wurden Papayas von den Spaniern selbst auf den Antilleninseln kultiviert und damit auch in Europa bekannt. Heute werden Papayas in sämtlichen tropischen und subtropischen Regionen angebaut, wobei Brasilien Exportland Nummer 1 ist.


(Quelle: Wiki)


Papain wird aus der Papaya-Frucht gewonnen


Papain ist ein Enzym, das natürlich in relativ hoher Konzentration in der noch grünlichen Schale und den Kernen der Obstfrucht Papaya vorkommt und daraus gewonnen wird. Es ist unentbehrlich für die Pflanze bei der Abwehr von Schädlingen.

Papain ist in Papayas enthalten, allerdings wird über den Verzehr von reifen Papayas nur wenig Papain zugeführt. Grüne, unreife Papayas enthalten nahezu 5.000 Prozent mehr Papain als reife Papayas.

Das Enzym hat eine breite eiweißspaltende Wirkung und gehört zur Gruppe der Cysteinproteasen. Es wird in der Küche als Zartmacher für Fleisch verwendet. Beim Bierbrauen wird Papain zum Verhindern der Eintrübung des Bieres verwendet. In der Textiltechnik wird Papain als Hilfsmittel bei der Herstellung von Wolle und Seide zur Verhinderung des Verfilzens und Schrumpfens verwendet.

Als Therapeutikum in der Alternativmedizin werden diesem Stoff Heilwirkungen bei der Ausheilung eines Leidens (sogenanntes „offenes Bein“) im Anfangsstadium zugeschrieben. Papain soll weiterhin auch Fibrin an den Gefäßinnenwänden geringfügig abbauen, so dass die Häufigkeit von Thrombosen verringert sein würde. Angeblich soll es auch eine aufhellende Wirkung bei Zähnen haben.

Die Funktionen von Papain: Spalten von Proteinen


Papain hat eine breite Funktionsweise, es spaltet vorwiegend Peptidbindungen, an denen basische Aminosäuren beteiligt sind, es kann aber auch Ester und Amide hydrolysieren. Im Verdauungssystem erleichtert Papain die Verdauung von Nahrungs-Proteinen. 


Es kann außerdem bei Zöliakie-Patienten die Verdauung von Gliadin, ein Bestandteil des Glutens, fördern. Damit können geringe Gluten-Mengen verträglich werden. Im Herz-Kreislauf-System trägt Papain dazu bei, dass Fibrin und Fibrinogen abgebaut werden können, die zur Zusammenballung von Blutzellen beitragen.

Papain ist ein wahres Multitalent und zeigt vielfach positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Es trägt generell zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei und hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen. 


Papain regt den Stoffwechsel an und kann vor allem die Verdauung von Proteinen fördern. Es wird zur Wundreinigung eingesetzt und trägt unterstützend dazu bei, dass Antikörper-Moleküle gespalten werden. Außerdem kann Papain die orale Bioverfügbarkeit des sekundären Pflanzensstoffes Curcumin fördern.

Papain trägt zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei


Von Papain sind antibakterielle, antientzündliche und antioxidative Wirkungen bekannt. Es kann beispielsweise Entzündungen und Schmerzen durch Insektenstiche lindern. Zusammen mit anderen Proteasen kann Papain dazu beitragen, dass Ödeme, Schmerzen und Entzündungen bei Sportverletzungen oder Arthritis gelindert werden können. Papain wird zusammen mit anderen proteolytischen Enzymen weiterhin eingesetzt, um schädliche Immunkomplexe, die zu Autoimmunkrankheiten beitragen können, abzubauen. Papain trägt dazu bei, dass Antikörper-Moleküle in bestimmte Fragmente (Immunglobuline) gespalten werden. Zusammen mit Bromelain und Pankreas-Amylase kann Papain helfen, dass Interleukin 1 und 6 und der Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) gebildet werden. Papain kann außerdem die orale Bioverfügbarkeit des sekundären Pflanzensstoffes Curcumin fördern.

Montag, 4. Januar 2016

Das Enzym Betain unterstützt die Verdauung und reduziert Homocystein

Betain




(Quelle: Wiki)



Betain ist ein Bestandteil des Magensaftes, der zusammen mit eiweissspaltenden Enzymen wie Pep­sin den enzymatischen Umbau der Nahrung besorgt. Für diese Aufgabe produziert der Magen jeden Tag zwischen einem und zwei Liter Magensaft, der hauptsächlich aus Salzsäure und eiweissspaltende Enzymen (Proteasen) besteht.

Bei Verdauungsstörungen, aber auch im Verlaufe des Alterungsprozesses kann sowohl die Produkti­on als auch die optimale Zusammensetzung des Magensaftes beeinträchtigt sein.


Hier ist die Zufuhr von Betain sinnvoll, um die normalen Verdauungsfunktionen des Magens wieder herzustellen.

Salzsäure im Magen wirkt auf schwerverdauliche Lebensmittel. Sie verdaut Proteine, Calcium und Eisen. Wie Dr. Mindell mitteilt, können sich ohne ausreichende Salzsäure (HCL) Probleme wie bösar­tige Anämie, Magengeschwüre und Allergien entwickeln.


Weil Stress, Anspannung, Ärger und Angst­zustände sowie ein Mangel an bestimmten Vitaminen (vor allem der B-Gruppe) und Mineralstoffe zum Fehlen von Chlorwasserstoff HCL führen können, haben viele Menschen zuwenig Magensäure, ohne es zu wissen.


Wenn sie glauben, dass sie Probleme mit zuviel Säure oder Sodbrennen haben und sich dagegen selbst ein Antisäuremittel verordnet haben, dann müssen sie bedenken, dass die Symptome für zuviel Säure genau dieselben wie für zuwenig Säure sind, und in diesem Fall bewirkt das Einnehmen eines Mittels gegen zuviel Säure natürlich genau das Gegenteil dessen, was Sie errei­chen wollen.

Dr. Alan Nittler verweist mit Nachdruck darauf, dass jeder, der älter als vierzig Jahre ist, ein zusätzli­ches HCL-Präparat nehmen sollte. Betain-HCL und Glutaminsäure-HCL sind die besten im Handel erhältlichen Formen von Chlorwasserstoff.

Wenn Sie Geschwüre haben, beraten Sie sich erst mit Ihrem Therapeuten, bevor Sie solche Präparate nehmen.


Warnung: Nicht bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren verwenden!


Betain und Homocystein



(Quelle: Wiki)


Betain ist ein Homocystein-Killer, der Herz, Gefäße und Leber schützen sowie gegen Demenz vorbeugen kann. Vor allem amerikanische Forscher widmen sich immer intensiver diesem mit Aminosäuren verwandten Mikronährstoff. Seinen Namen hat Betain vom lateinischen Wort für Rübe bzw. Bete „beta“ erhalten. Es ist lipotrop, d.h. es zieht Fett an. Es wird oft in seiner chemischen Form als Glykolbetain verwendet.

Betain entsteht durch die Oxidation von Cholin und ist ebenso mit der Aminosäure Glycin verwandt, als dessen Derivat es auftritt. Das wird deutlich durch den auch verwendeten Namen für Betain: Trimethylglycin. Dieser verrät obendrein, dass Betain drei Methylgruppen enthält. Gleichzeitig zählen Betain wie auch Cholin zu den vitaminähnlichen Stoffen. Konkret lässt sich eine Ähnlichkeit mit B-Vitaminen feststellen.
Was ist Betain? Aminosäure? Vitamin? Sekundärer Pflanzenstoff?

Im Zusammenhang mit gesundheitsbewusster Ernährung wird Betain derzeit noch nicht sehr häufig genannt. Das mag auch damit zusammenhängen, dass sich Betain nicht so recht in die bekannten Kategorien gesundheitsfördernder Stoffe einordnen lässt.

Eine Aminosäure ist Betain nicht, wohl aber ein Aminosäuren-Derivat. Ein Vitamin ist es nicht, wohl aber ein vitaminähnlicher Stoff. In neuerer Zeit wird Betain gelegentlich als sekundärer Pflanzenstoff etikettiert. Nur zur Erinnerung: Cholin entsteht auch in der menschlichen Leber und Niere durch die Synthese hauptsächlich von Lysin und Methionin. Als Metabolit oder Abbauprodukt von Cholin entsteht Betain. Betain wäre damit der erste sekundäre Pflanzenstoff, der auch vom menschlichen Organismus bereitgestellt werden kann.

Vielleicht hängt die Einordnung von Betain als sekundärer Pflanzenstoff ja auch mit einer Verwechslung zusammen. Genau die Pflanzen nämlich, die einen hohen Betain-Anteil haben, sind oft auch reich an Betanin. Das ist nun in der Tat ein sekundärer Pflanzenstoff, der beispielsweise den Roten Beten ihre wunderschön appetitliche rote Farbe verleiht, mit Betain aber weiter nichts zu tun hat. Betain als sekundären Pfanzenstoff zu bezeichnen erscheint eher abwegig. Es muss ja nicht alles, was gesund ist, ein sekundärer Pflanzenstoff sein.


Betain-HCl und Betain-TMG


Gesund ist Betain tatsächlich. Dazu muss zunächst eine Unterscheidung getroffen werden. Die meisten als Nahrungsergänzungsmittel verfügbaren Präparate enthalten Betain als Betain-HCl oder Betainhydrochlrid. Darin ist zu etwa Dreivierteln Betain und zu circa einem Viertel Hydrochlorid, besser bekannt als Salzsäure, gebunden.

Betain-HCl wird eingesetzt, wenn die körpereigene Salzsäure-Produktion defizitär ist und den Margen-Darm-Trakt der Gefahr eines Befalls mit Bakterien und Parasiten aussetzt. Betain-HCl schafft hier wieder ein Gleichgewicht und eine Reihe von Folgeerscheinungen wie Sodbrennen können so abgemildert werden. Zudem wird das Gallensteinrisiko gesenkt. Die Einnahme höherer Dosen von Betain-HCl würde jedoch zu einer Übersäurung führen. Hier soll vielmehr Betain-TMG oder das bereits erwähnte Trimethylglycin verhandelt werden.


In welchen Nahrungsmitteln ist Betain enthalten?


Die beiden ergiebigsten natürlichen Quellen für dieses Betain sind Spinat, der roh oder gekocht gut 550 Milligramm Betain auf 100 Gramm enthält und Rote Bete, die es eingelegt auf 220 bis 260 Milligramm bringt sowie roh auf 130 Milligramm. 

Vorsicht: Gefrorener Spinat enthält nur noch etwa 110 Milligramm Betain. 

Daneben sind Roggenmehl (150 Milligramm pro 100 Gramm) sowie Produkte daraus zur Betain-Versorgung empfehlenswert. Betain-TMG ist darüber hinaus als Pulver erhältlich.

Zuckerrüben und Rote Bete sind besonders reich an Betain. Auch Brokkoli, Spinat und vor allem Muscheln (Miesmuscheln, aber auch Grünlippmuscheln) enthalten viel Betain. Industriell wird Betain als Nebenprodukt der Zuckerherstellung aus Zuckerrüben gewonnen.




(Quelle: Wiki)

Brokkoli: Reich an Betain?


Bei entsprechender Gelegenheit wird übrigens immer darauf hingewiesen, dass Brokkoli einen hohen Anteil an Betain hat. Auch der einschlägige Artikel in Wikipedia hebt dies hervor. Unsere Nachforschungen haben jedoch ergeben, dass Brokkoli mit 0,1 Milligramm auf 100 Gramm Betain-arm ist.


Eigenschaften von Betain


Remethylierung von Homocystein zu Methionin

Betain ist neben S-Adenosylmethionin (SAMe) die wichtigste Quelle für Methylgruppen. Diese sind am Stoffwechsel der Aminosäuren Kreatin und Methionin beteiligt, aber auch wichtig für den Stoffwechsel von Lecithin und L-Carnitin. Die wohl wichtigste Eigenschaft von Betain ist seine Fähigkeit Homocystein abzubauen. Dieses Merkmal teilt es mit den Vitaminen Folsäure, B6 und B12. Homocystein ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, das heißt, sie ist kein Baustein, aus dem Proteine gebildet werden.
Schadstoff Homocystein

Dafür kann Homocystein im Körper aber eine ganze Menge Schaden anrichten. Bei hohen Werten beeinträchtigt es die Blutgefäße und spielt dadurch eine Rolle bei der Entstehung von Herz-Kreislaufkrankheiten. 

Außerdem wird es im Zusammenhang mit Depressionen, Demenzen, Eklampsie, Neuralrohrdefekten und Makuladegeneration genannt. Umso wichtiger ist es also, den Blutspiegel an Homocystein so niedrig wie möglich zu halten. An dieser Stelle tritt Betain auf die Bühne. So wie Homocystein im Stoffwechsel durch Demethylierung aus der essentiellen Aminosäure Methionin entsteht, kann es durch Methylierung wieder zu Methionin umgewandelt werden. Hierzu ist jedoch eine Methylgruppe erforderlich. Genau diese kann Betain beisteuern.

Als Nebenprodukt entsteht dabei zusätzlich S-Adenosylmethionin (SAMe), das seinerseits eine schützende Wirkung gegen Arthritis, Depressionen und auch Leberschäden hat. Nach Abgabe einer Methylgruppe bleibt vom Betain Dimethylglycin (DMG) übrig, aus dem Pangamsäure, ein weiterer B-Vitamin-ähnlicher Stoff, wird.
Wirkungen und Anwendungen von Betain

Nieren: Betain konnte in Untersuchungen bestimmte entzündungsfördernde Zytokine oder Wachstums- und Differenzierungs-Proteine hemmen. Dies könnte Nierenschäden bei hohem Zuckerkonsum entgegenwirken.

Leber: Grundsätzlich unterstützt Betain die Leber bei der Fettverarbeitung. Aber es wurde noch ein weiterer Effekt festgestellt. Ethnaol oder Trinkalkohol scheint das Enzym Methionin-Synthetase zu beeinträchtigen und auch so zu Leberschäden zu führen. Betain kann diese Beeinträchtigung durch die Aktivierung von Homocystein-Methyl-Transferase ausgleichen und zumindest gegen frühe Stadien der alkoholischen Leberschädigung schützen.

Alzheimer: Hier konnte in Studien nachgewiesen werden, dass Betain Alzheimer-Symptome, die durch Homocystein bedingt waren, abgemildert werden können.

Sport: Meherere Untersuchungen belegen, dass mit der Einnahme von Betain eine Leistungssteigerung einhergeht, der Abbau von Energiereserven vermindert und der Aufbau von Muskelmasse gefördert wird.

Homocystein: Durch die Einnahme von sechs Gramm Betain täglich kann der Homocystein-Gehalt im Plasma um fünf bis 20 Prozent gesenkt werden. Dies ist mit erheblichen Vorteilen für die Herz-Kreislaufgesundheit sowie der Verminderung des Demenzrisikos verbunden.

Eine weitere Studie konnte in diesem Zusammenhang darlegen, dass ein Betain-Mangel das Risiko steigert, nach einem Herzinfarkt einen zweiten Zusammenbruch zu erleiden oder von dauerhaften, weiteren Herzschädigungen betroffen zu sein.
Schwangerschaft: Erhöhte Homocysteinspiegel einer werden den Mutter steigern das Risiko für das Ungeborene, einen Neuralrohrdefekt zu erleiden.Ebenso steigt das Risiko, an einer altersbedingten Makuladegeneration zu erkranken.

Verdauung verbessern: Im Alter verschlechtern sich die Darmfunktionen des Menschen. Betain ist neben Pepsin wichtiger Bestandteil. Mangelt es an Magensäure, so kann Betain als Betain-Hydrochlorid (Betain-HCL) die Erzeugung von Magensäure (Salzsäure) verbessern.

Übrigens, in der Türkei wird das dortige Nationalgetränk, der Anisschnaps Raki, nicht nur mit Wasser getrunken. Wer es richtig stilecht machen möchte, gönnt sich als Begleiter auch ein Gläschen Salgam (sprich: Schalgam). Dies ist die türkische Variante des Sangrita, beruht aber nicht auf Tomaten- und Orangensaft, sondern enthält rote Steckrüben und Rote Bete. Auch durch das darin enthaltene Betain wird der mit dem Schnaps eingenommene Alkohol leichter verträglich und die Verdauung der begleitenden Speisen gefördert.
Nebenwirkungen, Synergien und Dosierung

Negative Folgen einer Einnahme von Betain sind unbekannt. Wohl kann es in Fällen, in denen das Enzym Demethylglycindehydrogenase nicht in ausreichenden Mengen vorhanden ist, zu einem störenden Körpergeruch kommen. Dies tritt jedoch sehr selten auf.

Um den Abbau von Homocystein zu fördern, ist es sinnvoll, Betain gemeinsam mit den Vitaminen Folsäure, B6 und B12 sowie ggf. auch SAMe zuzuführen.

Die tägliche Einnahme von 500 mg bis 2.000 mg ist empfehlenswert, um den Homocysteinspiegel zu senken und so Arteriosklerose vorzubeugen. Die Folge kann ebenfalls die Verbesserung gefäßsensibler Funktionen sein, z.B. eine Steigerung der Erektionsfähigkeit des männlichen Penis. Bei krankhaft erhöhtem Homocysteinspiegel in Blut und Urin (Homocysinurie) kann die Dosis auch auf über 2.000 mg erhöht werden.

Eine leberschützende Wirkung ist ab einer Tagesdosis von einem bis zwei Gramm Betain nachgewiesen. Die Förderung des Fettabbaus der Leber wird bereits bei geringeren Mengen erreicht. Eine signifikante Reduzierung von Homocystein ist mit höheren Dosierungen von sechs Gramm erforscht.

Studien zu Betain:


Self Nutrition Data, Broccoli, raw, http://nutritiondata.self.com/facts/vegetables-and-vegetable-products/2356/2
Kim, j., et al., „Comparative clinical trial of S-adenosylmethionine versus nabumetone for the treatment of knee osteoarthritis: an 8-week, multicenter, randomized, double-blind, double-dummy, Phase IV study in Korean patients“, Clin Ther. 2009 Dec;31(12), S. 2860 – 72.
Preston, T. C., „Treatment resistant depression: strategies for primary care“, Curr Psychiatry Rep. 2013 Jul;15(7), S. 370
Le, M. D., et al., „Alcoholic liver disease patients treated with S-adenosyl-L-methionine: an in-depth look at liver morphologic data comparing pre and post treatment liver biopsies“, Exp Mol Pathol. 2013 Oct;95(2), S. 187 – 91
Fan, C. Y., et al., „Betaine supplementation protects against high-fructose-induced renal injury in rats“, J Nutr Biochem. 2013, Epub published ahead of print.
Barak A.J., et al., „Betaine, ethanol, and the liver: a review“, Alcohol 1996;13, S. 395 – 98.
Chai, G. S., et al., „Betaine attenuates Alzheimer-like pathological changes and memory deficits induced by homocysteine“, J Neurochem. 2013 Feb;124(3), S. 388 – 96.
Pryor, J. Luke, et al., „Effect of betaine supplementation on cycling sprint performance“, Journal of the International Society of Sports Nutrition, Epub published ahead of print.
Apicella, J. M., et al., „Betaine supplementation enhances anabolic endocrine and Akt signaling in response to acute bouts of exercise“, Eur. J. Appl. Physiol., 2013 vol. 113(3) pp. 793 – 802.
Senesi, Pamela, et al., „Betaine supplement enhances skeletal muscle differentiation in murine myoblasts via IGF-1 signaling activation“, Journal of Translational Medicine, 2013, Vol. 11:174.
Cholewa, J. M., et al., „Effects of betaine on body composition, performance, and homocysteine thiolactone“, Journal of the International Society of Sports Nutrition 2013, 10:39.
McRae, M. P., „Betaine supplementation decreases plasma homocysteine in healthy adult participants: a meta-analysis“, J Chiropr Med. 2013 Mar;12(1) S. 20 – 25
Steenge G. R., et al. „Betaine supplementation lowers plasma homocysteine in healthy men and
Women“, J Nutr. 2003 May;133(5), S. 1291 – 95.
Lever M., et al., „Betaine and secondary events in an acute coronary syndrome cohort“, PLoS One. 2012, Epub published ahead of print.
Fowler B: Disorders of homocysteine metabolism. In: J Inher Met Dis 20, 1997, S. 270- 285, PMID 9211199