Mittwoch, 2. März 2016

Omega-3-Fettsäuren

Studienlage zum Thema Omega-3-Fettsäuren





Körper kann Omega-3-Fettsäuren nicht selbst produzieren


Omega-3-Fettsäuren zählen zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die drei wichtigsten Vertreter sind: Alpha-Linolensäure (ALA), die ausschließlich in pflanzlichen Fettquellen wie Soja-, Walnuss-, Raps- oder Leinöl vorkommt, sowie Eicosapentaensäure (EPA) undDocosahexaensäure (DHA) aus fettreichen Fischsorten wie Hering, Makrele oder Lachs.

Sie erfüllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen, können vom Körper jedoch nicht selbst aufgebaut werden. Ihr Bedarf muss daher über die Ernährung gedeckt werden. Frei nach der Devise "Viel hilft viel" preisen deshalb viele Hersteller die Nahrungsergänzungsmittel insbesondere den Fisch-Verschmähern als Alternative an.

Forscher konnten bereits eine Reihe positiver Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren auf die Gesundheit ausmachen. Die Fettbestandteile verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, ihre Abbauprodukte wirken entzündungshemmend. Daneben senken sie den Triglycerid- und LDL-Cholesterinspiegel im Blut, was wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck senkt.

Tatsächlich konnten diese positiven Effekte der Säuren in mehreren großen Studien nachgewiesen werden. So belegt der "Gissi-Prevention-Trial" die schützende Wirkung von Omega-3-Konzentraten bei Patienten, die erste Symptome einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zeigten. Angesichts dieser und ähnlicher Studien kam die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu dem Schluss, dass sich Fisch, Fischöl oder Omega-3-Fettsäuren im Frühstadium von Herz-Kreislauf-Beschwerden günstig auswirken können und empfiehlt daher den Verzehr von ein- bis zweimal wöchentlich Fisch sowie die Aufnahme von DHA und EPA in Höhe von 250 Milligramm pro Tag.

Studienlage ist bisher nicht eindeutig


Auf der anderen Seite konnten südkoreanische Forscher in einer 2012 veröffentlichen Studie mit ähnlichen Patienten keinen Schutz durch die Fischölkapseln nachweisen. Sang Mi Kwak und sein Team fassten 14 Studien zusammen, in denen den Teilnehmern Omega-3-Kapseln verabreicht wurden. Das Ergebnis: Die Nahrungsergänzungsmittel halfen nicht.

"Obwohl bemerkenswert viele Studien zu Omega-3-Fettsäuren publiziert wurden, ist die Datenlage nicht eindeutig", sagt Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (Dife). Viele Studien wurden mit Teilnehmern durchgeführt, die bereits ein hohes Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße aufwiesen. Bei einigen dieser Studien kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Ergebnisse verzerrt sind, weil die Patienten bereits medikamentös behandelt wurden.

Sicher ist laut Schulze aber, dass die Omega-3-Fettsäuren die Konzentrationen von Triglyceriden im Blut und damit einen Risikofaktor für Koronare Herzerkrankungen senken. "Es ist also nicht auszuschließen, dass eine Therapie mit Omega-3-Fettsäuren tatsächlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt", so Schulze. Derweil wird ein übermäßiger Konsum von Omega-3-Fettsäuren mit Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Übelkeit in Verbindung gebracht.

Unterschiede zwischen den Fettsäuren aus Lebensmitteln und denen aus Kapseln gibt es laut Schulze wahrscheinlich keine, "zumal viele Kapseln direkt Fischöl enthalten". Die Empfehlungen der DGE zum Fisch, DHA- und EPA-Konsum hält der Experte für durchaus vertretbar.



Der regelmäßige Fischverzehr empfiehlt sich jedoch auch aufgrund anderer Inhaltsstoffe wie Eiweiß, Vitamin D und A sowie wichtiger Mineralstoffe wie Iod. "Wer mehr Fisch isst, isst zudem weniger andere proteinreiche Lebensmittel, die ungünstig sein können, wie rotes Fleisch", so Schulze.

Omega-3-Fettsäuren senken Risiko einer Demenz


In der jüngsten Vergangenheit wurde außerdem der Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und demenziellen Erkrankungen wie Alzheimer diskutiert. Ein hoher EPA- und DHA-Spiegel senkt demnach möglicherweise das Risiko einer Demenz. 

Eine aktuelle Studie im Fachmagazin "Neurology" hat diese Annahme jetzt untermauert.
Dafür untersuchten US-Forscher 1.111 Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren über einen Zeitraum von acht Jahren. 

Die Ergebnisse legen nahe, dass höhere EPA- und DHA-Konzentrationen mit einem größeren Gehirnvolumen korrelieren. Ein reduziertes Gehirnvolumen ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Alzheimer. Bis zu einer sicheren Aussage müssen allerdings noch die Ergebnisse weiterer Studien abgewartet werden.

Fazit: Vieles spricht für den schützenden Effekt von Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Experten empfehlen, möglichst zweimal pro Woche Fisch zu essen oder auf pflanzliche Lieferanten wie Walnussöl zurückzugreifen. 

Ausführliche Informationen sind im Buch Fit mit Fett von Jopp und Strunz zu finden:



Dienstag, 23. Februar 2016

Blaubeeren: Natürlicher Schutz der Augen


Blaubeere (Bilberry, Heidelbeere) 



(Quelle: Wiki)


Bilberries heissen die amerikanischen Verwandten unserer Blaubeere (Heidelbeere), die in der Volksheilkunde schon immer eine anerkannte Rolle spielten. Sie wurden – und werden noch immer – traditionell bei Blasenbeschwerden, Durchfall und bestimmten Augenerkrankungen angewendet. Zuckerkranke erhielten früher den Sud der ausgekochten Blätter.

Fragt man nun, von welchen Substanzen die bioaktiven Wirkungen der Blaubeere ausgehen, so stösst man auf bestimmte Farbstoffe (Pigmente) die reichlich in diesen Beeren vorkommen und die als Anthocyanoside bezeichnet werden. 

Die Anthocyanoside, die zur grossen Familie der Flavonoide gehören, haben vor allem bedeutende antioxidative Eigenschaften, das heisst, sie bekämpfen freie Radikale, deren zellzerstörende Angriffe für die Entstehung vieler Alterserscheinungen verantwort­lich zu machen sind.

Augenleiden wie Grauer Star und Makula-Degeneration werden heute vor allem auf die durch freie Radikale verursachten oxidativen Schäden zurückgeführt. Die Makula ist der Teil der Netzhaut, die für scharfes Sehen sorgt. 

Makula-Degeneration ist die Hauptursache für den Verlust des Sehvermö­gens bei älteren Menschen.
Die Anthocyanoside der Blaubeeren scheinen nun besonders schützend auf diesen Teil der Netzhaut zu wirken. 

Gesunde, die regelmässig Billberry-Extrakt zuführen, berich­ten über eine verbesserte Sehschärfe, eine schnellere Anpassung an die jeweiligen Lichtverhältnisse und verbesserte Nachtsicht; positive Resultate sind belegt bei Netzhautentzündungen, Nachtblind­heit und Sehstörungen, die sich als Folge von Diabetes leider häufig einstellen. 

Der Billberry-Extrakt kann somit eine wertvolle Hilfe gerade für ältere Menschen sein, die Funktions­fähigkeit der Augen zu schützen und zu erhalten. Die antioxidative Aktivität der Anthocyanoside be­schränkt sich übrigens nicht auf das Sehorgan. 

Sie schützen auf das Kollagen, die strukturgebende Grundsubstanz unserer Adern und Gewebe. Dieser Schutz ist notwendig, weil z.B. durch entzündliche Prozesse wie rheumatische Arthritis Kollagen zerstört wird. Eine gesunde Kollagenstruktur der Adern bis hin zu den kleinsten Blutgefässen, den Kapillaren, ist nicht nur für die Versorgung der Zellen mit


Nährstoffen und den Abtransport von Stoffwechselprodukten nötig, sie ist auch eine Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der sogenannten Blut-/Gehirn-Schranke. Die Entstehung bestimmter Auto-immunerkrankungen, Störungen des zentralen Nervensystems, „zerebrale“ Allergien und sogar psy­chische Erkrankungen werden begünstigt, wenn die Blut-/Gehirn-Schranke nicht mehr zuverlässig funktioniert.


Wie viele andere Flavonoide bewirken auch die Anthocyanoside, dass sich Blutplättchen weniger leicht verklumpen und helfen damit, sich vor Arteriosklerose und Thrombosen zu schützen.



Heilanwendung:



 3 EL zerdrückte getrocknete Heidelbeeren mit ¼ l Wasser 10 Minuten kochen – so werden die Gerbstoffe gelöst. 

Für Säuglinge 1 TL auf ¼ l Wasser, 

für Kleinkinder bis zu 4 Jahren 1 EL auf ¼ l Wasser. 

Mehrmals täglich 1 Tasse bei Durchfall. Achtung: 

Nicht zu empfehlen ist das Kauen getrockneter Heidelbeeren, da die Beerensamen die Darmschleimhaut reizen können. 

Die Heilkraft frischer Heidelbeeren: 


In den frischen Früchten – das gilt auch für tiefgefrorene oder Marmelade – haben die Fruchtsäuren eine darmmobilisierende Wirkung.

Die Frucht ist sehr reich an Vitamin C, das wirkt in Kombination mit dem Anthocyan-Farbstoff, dem Myrtillin und dem reichlich enthaltenen Eisen blutbildend. 

Letzteres sorgt für elastische Blutgefäße, ganz besonders im Gehirn und in den Augen. Heidelbeeren sind daher gut für Menschen, die unter Nachtblindheit und Lichtempfindlichkeit leiden. 

Angeblich wurde dieser Effekt bei britischen Piloten im Zweiten Weltkrieg genutzt. Sie bekamen zum Frühstück Brote mit Heidelbeermarmelade. 

Heute verwendet man Heidelbeerpräparate vor allem zur Vorbeugung und Behandlung der Makuladegeneration, die als Hauptursache für Erblindung im Alter gilt. 

Auch zur Schlaganfallprophylaxe kann man Heidelbeeren essen. Sie helfen, das Verklumpen der Blutplättchen zu verhindern, und stärken die Wände der Kapillargefäße. 

Heidelbeersaft tötet auch Kolibakterien ab. 

Ärzte empfehlen deshalb, Heidelbeeren vor allem im Sommer regelmäßig zu essen, um einer Durchfallerkrankung oder Darmgrippe vorzubeugen.



Sonntag, 21. Februar 2016

Artischocke: Hemmung der Cholesterinbiosynthese , Cholesterinausscheidung, Regeneration der Leber



Artischocke



Anwendungsgebiete und Wirkungen:
·         Leber, Galle
·         Krampfadern, Hämorrhoiden
·         Sodbrennen
·         Entgiftend
·         Belebt die Lebertätigkeit
·         Reguliert die Magensäure
·         Harmonisiert die Verdauung
·         Lindert Reizungen der Harnblase
Die Blätter der Artischocke enthalten Cynarin und Bitterstoffe, die die Bildung von Magensaft anre­gen. Cynarin fördert die Produktion von Gallenflüssigkeit und man schreibt diesem Aktivstoff auch eine günstige Wirkung beim Abbau des giftigen Ammoniaks durch die Leber zu. 


(Quelle: Wiki)

Artischockenextrakt lindert solche Verdauungsbeschwerden, die auf eine zu geringe Bildung von Magen- und Gallensaft zurückzuführen sind.
Seit längerer Zeit ist bekannt: Zubereitungen aus frischen oder getrockneten Artischockenblättern sowie in vermindertem Masse auch aus den (essbaren) Hüllblättern des Blütenstandes haben eine anregende Wirkung auf die Gallensekretion und fördern dadurch die Ausscheidung von übermässi­gem Cholesterin und Lipiden aus dem Blut. 
Gemäss neueren Forschungsergebnissen verhindern Ex­trakte aus den Artischockenblättern auch die Bildung von Cholesterin durch einen direkten Eingriff in die Biosynthese. Zusätzlich sollen die Wirkstoffe aus den Artischockenblättern – ähnlich wie bei der Mariendistel – die Bildung von neuen Leberzellen anregen und dadurch eine Regeneration der Leber bewirken.
Für die medizinische Wirkung spielen drei Wirkstoffgruppen eine dominierende Rolle:

Phenolische Caffeoylsäurederivate (z. B. Chlorogensäure und Cynarin) werden vor allem für die Hemmung der Cholesterinbiosynthese verantwortlich gemacht. 

Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe wie das Cynaropikrin erhöhen die Gallenbildung und fördern die Ausscheidung von überschüssigem Cho­lesterin aus dem Blut. Flavonoide vom Luteolin-Typ ihrerseits stimulieren die Bildung von neuen Le­berzellen und bewirken dadurch eine Regeneration der Leber. 

Zubereitungen aus Artischockenblät-tern sind in Tabletten- oder Tropfenform in Apotheken und Drogerien erhältlich. Wie bereits er­wähnt, kann in vermindertem Mass auch durch das Essen von Artischocken als Gemüse eine positive Wirkung erzielt werden. Als Bestandteil von Frühjahrskuren zur Blutreinigung ist zudem der Frisch-pflanzenpresssaft sehr beliebt.

Montag, 15. Februar 2016

Aloe Vera „Die Pflanze der Unsterblichen“

Aloe Vera



„Die Pflanze der Unsterblichen“ wurde die Aloe Vera im alten Ägypten genannt. 



(Quelle: Wiki)


Die stämmig-robuste Pflanze mit ihrem fleischigen, an den Rändern mit stacheligen Zähnen bewehrten Blättern wirkt wie ein Relikt aus der Urzeit. 

Die Aloen, von denen es über 200 Arten gibt, gehören – wie unsere Zwiebel – zur Familie der Liliengewächse. Sie sind äusserst anspruchslos und gedeihen am besten in heissen, semi-ariden Weltgegenden.


Das Mark der mächtigen Blatt-Stängel liefert uns das für seine Heilkraft gerühmte Aloe-Gel, das uns allen heute als pflegender und schützender Bestandteil unzähliger Cremes und Emulsionen, Sham­poos usw. bekannt ist.

Um Aloe-Gel zu gewinnen werden die Blätter abgeschnitten und die marktrangenden Stengelteile separiert. Aus dem Stengelinnern wird das dickflüssige Gel entnommen, das für den äusserlichen als auch innerlichen Gebrauch verarbeitet wird. Aloe-Gel ist eine Mischung aus antibiotischen, zusam­menziehenden (adstringierenden) und gerinnungsfördernden Wirkstoffen.

Aloe-Gel wirkt überraschend schnell bei kleinen offenen Wunden wie Schnitten, Kratzern und Haut­abschürfungen. Am besten ist es, die Wunden dünn mit Aloe-Gel zu bestreichen. Aloe-Gel wirkt lin­dernd bei Sonnenbrand und wird in den USA sogar häufig zur Behandlung von Strahlenschäden an­gewendet.

Eine kürzlich in der Zeitschrift für Hautchirurgie und Hautkrebs erschienene Untersuchung zeigt, dass sich bei Patienten, denen die obere Hautschicht aufgrund von Narbenbildung entfernt wurde, der Heilungsprozess durch Aloe Vera bedeutend beschleunigt hat.

Es lindert den Schmerz, wirkt Entzündungen entgegen und schützt vor Blasenbildung. Es scheint die bemerkenswerte Kraft zur Hautregeneration und Zellgewebeerneuerung zu besitzen. Dass bedeutet, dass Narben weniger oder gar nicht entstehen.

Die antimikrobiotischen Eigenschaften nützen in der innerlichen Anwendung von Aloe Vera, z.B. bei geschwächter Immunabwehr, viralen Infekten sowie bei Verdauungsstörungen, Verstopfungen und zur Ausleitung von Darmgiften und karzinogenen Stoffen.

Neuere Forschungsberichte liegen vor über positive Erfahrungen bei Asthma, Typ-II-Diabetes und in der Behandlung von Magengeschwüren. 



Acemannan




In der AIDS-Forschung wird die Wirkung eines spezifischen Wirkstoffs der Aloe-Pflanze, Acemannan, intensiv erforscht, aber es wird noch eine Weile dauern, bis darüber zuverlässige Angaben gemacht werden können.

Darüber hinaus sind in Zusammenhang mit Acemannan noch praktische Probleme zu lösen: Die Substanz ist chemisch unstabil und zerfällt leicht, und die benötigte Dosierung (800 mg) macht die Anwendung sehr kostspielig.

Acemannan lagert sich direkt in den Zellwänden ein und bildet einen Schutzwall gegen eindringende Viren, Bakterien und Pilze. Der amerikanische Pathologe Dr. Mc Daniels stellte fest, dass dieser Effekt schon wenige Tage nach Einnahme der Aloe eintritt. 

Ausserdem werden die weissen Blutkörperchen so gestärkt, dass sogar aggressivste Viren abgefangen und unschädlich gemacht werden. Acemannan durchlichtet nachweislich alle unsere Zellen, hebt sie in ihre Frequenz und aktiviert sie somit. 

Es verbessert in hohem Masse die Zellatmung. Als Folge wird eine Aktivierung des gesamten Stoffwechsels und eine Verbesserung aller Entgiftungsfunktionen erreicht. Der Energiespiegel des gesamten Organismus wird deutlich angehoben.

Acemannan verdanken wir, dass die Aloe Vera chemische Gifte, denen wir täglich ausgesetzt sind, sowie alle Schlacken im Darm entsorgt. So wird der Darm gereinigt und alle zugeführten Vitamine und Spurenelemente können optimal über die Darmwand aufgenommen werden. Wenn durch Candida-Pilzbefall Toxine produziert werden, ist Acemannan ebenfalls imstande, diese schädlichen Stoffe anzuziehen und zu entsorgen. Ausserdem wird durch die REGELMÄSSIGE Einnahme von Aloe Vera Trinkgel das bisher saure Darmmilieu basisch und somit dem Pilz die Lebensgrundlage entzogen.

Durch die Einlagerung in die Zellen schützt Acemannan das Knochemark vor belastenden Giften.

Es ist der Aufbaustoff von Sehnen, Gelenken, Knorpeln und Bändern und sorgt für die Bildung von ausreichend Gelenkschmiere. Acemannan beugt Arthrose und Arthritis vor und findet so erfolgreiche Anwendung ei allem, was mit dem Bewegungsapparat zu tun hat.

Bei schwerkranken AIDS-Patienten, deren Immunsystem geschwächt war, konnten an amerikanischen Universitäten verblüffende Heilerfolge durch die Einnahme von Aloe-Vera-Gel erzielt werden. Diese positiven Krankheitsverläufe sind nach Meinung der Professoren dem Wirkstoff Acemannan zu verdanken. Ebenso wie Acemannan wirkt der synergetische Effekt der sogenannten Mucopolysaccharide positiv auf das gesamte Immunsystem:
  • Im klinischen Versuch wurde ebenfalls belegt, dass Herpes- und Grippeviren durch Hinzufügen von Aloe-Vera-Gel innerhalb von 15 Minuten eliminiert werden.
  • Bei der Behandlung von Hunden und Katzen mit tumorösem Gewebe wurde nach Gaben von Aloe-Vera-Gel ein deutliches Schrumpfen dieser Tumore beobachtet.
  • Katzen, die an Leukämie erkrankt waren, wurde Aloe Vera verabreicht. Nach 12 Wochen befanden sich 71% der behandelten Tiere bei bester Gesundheit.

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die Aloe in der Lage ist, die Widerstandsfähigkeit des Immunsystems zu erhöhen und regulierend auf sämtliche Körperfunktionen zu wirken.

Um ein dauerhaft abwehrstarkes Immunsystem und einen optimal funktionierenden Zellstoffwechsel zu gewährleisten empfiehlt es sich, Aloe Vera Trinkgel dauerhaft einzunehmen, um so kontinuierlich den Organismus zu entfetten, zu entsäuern, zu entschlacken und zu entgiften und Ernährungsdefizite auszugleichen.
Sie können Aloe Vera Trinkgel sowohl präventiv (vorbeugend) als auch therapeutisch (bei akuter Erkrankung) einsetzen.


Hinweis: Eine häufige Anwendung als Abführmittel oder eine Überdosierung kann Störungen im Salz­haushalt des Organismus auslösen und die Darmschleimhaut reizen. Schwangere Frauen sollten auf die innere Anwendung von Aloe verzichten.



Sonntag, 7. Februar 2016

Natürliche Mittel bei zu hohem Cholesterin

Natürliche Mittel bei zu hohem Cholesterin



Der Cholesterinspiegel im Blut sollte nicht mehr als 200mg/dl (Milligramm pro Deziliter) betragen. Liegt der Wert über 200mg/dl kann dies das Auftreten von Herzgefäßerkrankungen begünstigen.
Der Ursprung des Cholesterin ist entweder exogen, und es wird durch Nahrung aufgenommen, oder  endogen, wobei es im Körper produziert wird.
Wenn wir mit der Nahrung viel Cholesterin zu uns nehmen, wird die Cholesterin-Produktion im Organismus verringert und umgekehrt.

Natürliche Mittel bei zu hohem Cholesterin

Natürliche Mittel können uns helfen, unseren Cholesterinspiegel zu regulieren. Einige dieser Mittel sind:
Knoblauch
Knoblauch hat viele antioxidantische Bestandteile wie eine Zusammensetzung aus organischem Schwefel, Flavonoide und Selen.
Seine antioxidantische Wirkung verhindert die Bildung von Atheromen.
Der Konsum von knoblauchhaltigen Präparaten hilft uns dabei, den Cholesterinspiegel, Triglyzeride und LDL bzw. schlechtes Cholesterin zu senken. Gleichzeitig erhöht sich dadurch der HDL-Spiegel bzw. das gute Cholesterin.
Artischocken (Cynara scolymus)
Die Artischocke hat eine antioxidantische und reinigende Wirkung.
Die Wirkstoffe befinden sich vor allem in den Blättern der Artischocke und verhindern Hypercholesterinämie.
Die Artischocke unterbindet die Bildung von Cholesterin in der Leber und stimuliert die Degradierung von Gallensalzen. Die Blätter der Artischocken enthalten Flavonoide.
Diese sind antioxidantisch und verzögern die Oxidation des LDL und somit auch die Bildung von Atheromen.
Phytosterole
Phytosterole sind Sterole auf pflanzlicher Basis und ähneln in ihrer Struktur tierischem Cholesterin. Die Phytosterole unterbinden die Absorption von Cholesterin, welches sich durch Nahrungsaufnahme im Darm befindet. Das bekannteste Phytosterol ist das ß-Sitosterol.
Policosanole
Policosanole helfen die Synthese von Cholesterin in der Leber zu kontrollieren. Policosanole sind im Zuckerrohr zu finden.
Das bekannteste Policosanol ist das Octacosanol. Die Policosanole haben einen ähnlichen Effekt wie Statine, besitzen jedoch keine Nebenwirkungen.
Sie unterbinden die Oxidation von LDL und reduzieren dieses gleichzeitig. Außerdem verhindern sie die Bildung von Atheromen und minimieren LDL im Blut und erhöhen zeitgleich HDL.
Rot fermentierter Reis
Rot fermentierter Reis enthält Monacolin. Monacoline sind Substanzen, welche die Synthese von Cholesterin unterbinden und LDL sowie das Cholesterin im Allgemeinen senken. Am besten kombiniert man den Reis mit dem Coenzym Q10.
Fischöl
Fischöl ist reich an Omega 3 – Fettsäuren wie EPA und DHA, welche das Herz schützen. Omega 3 reduziert den Triglyzerid-Spiegel und erhöht HDL bzw. gutes Cholesterin.


Pflanzenextrakte und Phyto-Nutrienten

Pflanzenextrakte und Phyto-Nutrienten






Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht fragwürdig, in eine Beschreibung der physiologischen und therapeutischen Eigenschaften von Mikronährstoffen auch bestimmte Kräuter, Gewürze und Heil­pflanzen einzubeziehen. Man vergisst leicht, dass viele davon zur Nahrung gehören, z.B. Knoblauch, Cayenne-Pfeffer, Heidelbeeren oder bestimmte Pilze.

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“, sagt der Volksmund. Kräuter werden seit Jahrtau­senden zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit angewendet. Die traditionelle Volks­heilkunde der verschiedenen Kulturen (z.B. Ägypten, China, Japan, Indien oder indianischen Kulturen) verfügt über einen unerschöpflichen Erfahrungsschatz im Gebrauch dieser wunderbaren Geschenke der Natur.




 Die systematische naturwissenschaftliche Forschung sucht nach den Wirksubstanzen der einzelnen Pflanzen, um deren Einsatzmöglichkeit immer genauer bestimmen zu können. Dabei wird das Erfahrungswissen der alten Kräuterkunde oft nicht nur bestätigt, sondern erweitert und schliess­lich dem Verbraucher zugänglich gemacht. Pflanzenextrakte höchster Qualität und Reinheit werden heute in Kapseln mit einem gleich bleibenden (standardisierten) Gehalt ihrer bioaktiven Bestandteile angeboten, so dass die Anwendung dankbar einfach und sicher ist.

Die gesundheitlich wirksamen Pflanzen-Bestandteile, die sogenannten Phyto-Nutrienten, arbeiten am besten, wenn sie nicht isoliert (oder gar künstlich erzeugt) sind, sondern im harmonisch ausba­lancierten Ganzen zubereitet werden. Auch sprechen die Phyto-Nutrienten meist simultan verschie­dene Körperregionen an, was ihre Klassifizierung zuweilen schwierig macht. 




So werden bewährte traditionelle Heilkräuter, vor allem asiatische, oft für eine Vielzahl verschiedenster Störungen einge­setzt. Wir sind heute skeptisch, wenn wird von solchen „Allheilmitteln“ hören. Doch ist der Wirkme­chanismus nicht so abwegig, wie es zunächst erscheint. 

Was sie umfassende biologische Aktivität dieser Pflanzen-Extrakte nämlich gegründet, liegt in ihrer Fähigkeit, eine Vitalisierung und Harmoni­sierung des Gesamtorganismus herbeizuführen, die es dem Körper selber ermöglicht, das jeweils erkrankte oder geschwächte Organ in seiner Funktion zu regenerieren.



Statt also die Störung des Einzelorgans zu bekämpfen, wir der Gesamtorganismus durch Stärkung seiner Selbstheilung befähigt, das entstandene Ungleichgewicht, das sich in der Störung des Einzelorgans äussert, zu beheben und die Ausgewogenheit aller Körperfunktionen, die wir Gesundheit nennen, wiederherzustellen. Phyto-Nutrienten, die den Gesamtorganismus regulieren, werden unter dem Begriff Adaptogene (d.h. „An­passung erzeugend“) zusammengefasst.




Abnehmen mit Kräutern


Abnehmen mit Kräutern



Petersilie, Basilikum, Minze und andere Kräuter können mehr als nur würzen. Sie machen auch schlank und schön.


Die einen regen den Stoffwechsel an, sodass der Körper zusätzliche Kalorien verbrennt. Die anderen fördern die Verdauung oder stoppen die Lust auf Süßes. Also geben Sie künftig ruhig öfter mal eine Handvoll Grün ins Essen. Denn das schmeckt nicht nur, sondern hilft auch beim Abnehmen.


Die B.Z. stellt die zehn besten Kräuter vor:
1 – Oregano: Er bringt den Darm in Schwung und ist gut für den Magen. Das Kraut schmeckt gut in der Tomatensoße, als Pizzagewürz, im Salat oder auf gedünstetem Fisch.
2 – Petersilie: Sie enthält viel Fett verbrennendes Vitamin C, Eisen (festigt das Bindegewebe) und Kalium (entwässert). Die Petersilie am besten roh genießen, auch an warmen Speisen. Kochen würde die Vitamine zerstören.
3 – Kresse: Sie lässt das Fett schmelzen. Sie wirkt sättigend, verdauungsfördernd und unterstützt die Durchblutung der Haut. Kresse schmeckt scharf und richtig gut zu Salat, aber auch zu Eiern und Frischkäse.
4 – Thymian: Er reguliert den Appetit. Sein ätherisches Öl hilft bei der Verdauung, ist gut für den Magen. Thymian kann mitgekocht werden. Er sollte wegen seiner pfeffrigen Note nur sparsam dosiert werden.
Achtung: Getrockneter Thymian hat ungefähr die dreifache Würzkraft von frischem Thymian.
5 – Minze: Sie regt die Leber und den Gallenfluss an, unterstützt die Verdauung und nimmt außerdem die Lust auf Essen, besonders auf Süßes. Denn der einzigartige Pfefferminzgeschmack passt weder zu süßen oder pikanten noch sauren Speisen. Also: Wenn der Hunger kommt, eine Tasse frisch aufgebrühten Pfefferminztee trinken oder ein Minzkaugummi kauen.
6 – Kerbel: Er regt den Stoffwechsel an, wirkt entschlackend und leicht entzündungshemmend. Nur die zarten Blätter verwenden, würzt prima Suppen, Salate und Soßen. Tipp: Kerbel nicht lange kochen, sonst verliert er seinen bitter-süßen Geschmack.
7 – Dill: Er entwässert, strafft, reinigt innerlich, regt die Verdauung an und entspannt den Magen. Dill dient meist als Würzmittel für Gurken, Blattsalat, Joghurt, Quark, helle Fischsoßen.
Tipp: Verwenden Sie nur frischen Dill. Nicht mitkochen. Seine feingliedrigen Blättchen sollten niemals gehackt, sondern geschnitten werden; ansonsten werden sie schnell matschig.
8 – Basilikum: Knackt die Fettdepots und seine Gerbstoffe aktivieren den Stoffwechsel.Blätter möglichst frisch verwenden. Besonders intensiv ist ein Teeaufguss.
9 – Rosmarin: Das Kraut war für die Pharaonen die Glückspflanze, ist heute als Muntermacher bekannt.
Außerdem kurbelt Rosmarin die Verdauung an, bremst den Heißhunger und fördert die Fettverbrennung. Für einen Abnehm-Tee einen Teelöffel Rosmarin-Nadeln mit ¼ Liter kaltem Wasser aufkochen, durchseihen, lauwarm trinken.
10 – Koriander: Er bringt Fett verbrennendes Vitamin C ins Essen und reguliert dank seiner Gerbstoffe den Appetit. Seine zarten Blättchen besitzen ein recht herbes Aroma, was wiederum sehr gut zu gegartem Gemüse wie Möhren, Zucchini, Bambus oder Sprossen passt.