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Für ein (vitalstoff-) reiches Leben |
Wie viele Nährstoffe brauchen wir?
Wie gesagt, nehmen wir Mikro-Nährstoffe durch unser tägliches Brot auf.
Aber reicht das? Im Allgemeinen nicht. Unsere Kost ist in aller Regel
vitalstoffarm. Das liegt an den oft nährstoffarmen Böden, das liegt an den
landwirtschaftlichen Produktionsmethoden und an der Vitalstoff vernichtenden
Verarbeitung.
Die Grundbedingungen, genügend Mirko-Nährstoffe aus der täglichen Nahrung
zu bekommen, sind also schlecht, selbst, wenn man sich um ausgewogene Mischkost
und schonende Zubereitung bemüht.
Wer kalorienreduziert lebt, hat noch
schlechtere Karten, bei den 1000 bis 1500 Kalorien täglicher Energiezufuhr ist
es ausgeschlossen, dass die Nahrung die ca. 50-80 Vitalstoffe enthält, die der
Körper braucht.
Wir müssen dann dem Körper die fehlenden Stoffe durch
zusätzliche Vitalstoff-Präparate zuführen, um unsere Gesundheit zu erhalten.
Das zweite ist der erhöhte Bedarf an Vitalstoffen.
Erhöhten Bedarf haben
junge Menschen, die noch wachsen und Senioren, die die aufgenommenen Nährstoffe
schlechter resorbieren. Erhöhten Bedarf haben Schwangere oder auch sportlich
Aktive, Raucher und Menschen, die Alkohol trinken. Erhöhten Bedarf haben manche
Leute auch ganz ohne erkennbare Ursachen, denn der Bedarf an Vitalstoffen ist
von Mensch zu Mensch grundverschieden (die Naturwissenschafter sprechen deshalb
von der „biochemischen Individualität“).
Der erhöhte Bedarf ist im Allgemeinen nicht mehr durch gewöhnliche Nahrung,
sondern nur durch zusätzliche Gaben von Vitalstoff-Präparaten zu decken.
Als drittes erhöhen die zivilisatorischen Lebensumstände
unseren Vitalstoffbedarf beträchtlich. Stress, Alltagshektik, Leistungsdruck,
ungesunde Lebensweise und/oder fehlende Entspannung belasten unseren Körper. Dazu kommt unsere vergiftete Umwelt: Schadstoffe aus der Industrie und Abgase
in der Luft, Nitrat im Wasser, künstliche Zusatzstoffe mit fragwürdigen Wirkungen
in vielen Lebensmitteln, Strahlenbelastung, das alles ist ein permanenter
Angriff auf unsere Gesundheit.
Der Körper muss sich – stärker als früher –ständig entgiften und gegen eine
lebensfeindliche Umwelt schützen. Dabei spielen Vitalstoffe eine entscheidende
Rolle.
Der Mehrbedarf, der aus der Nahrung nicht ausreichend gedeckt werden kann, muss in Form von Vitalstoff-Präparaten supplementiert (ergänzt) werden.
Der Mehrbedarf, der aus der Nahrung nicht ausreichend gedeckt werden kann, muss in Form von Vitalstoff-Präparaten supplementiert (ergänzt) werden.
Es gibt Tabellen (z.B. von der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung D.G.E.) mit Zahlen für den täglichen
Nährstoffbedarf. Es gibt auch Aufstellungen, wie viele Nährstoffe einzelne
Nahrungsmittel enthalten. Man kann sich dann daraus auf etwas umständliche
Weise mit Hilfe eines Taschenrechners oder Computers seinen Wochenspeiseplan
entsprechend ausgewogen zusammenstellen.
Ich halte offen gestanden nicht sehr viel von solchen Listen und will das
an einem einfachen Beispiel begründen: Der Vitamin-C-Gehalt von – sagen wir
beispielsweise - Äpfeln kann im Verhältnis 1:10 variieren, je nach Sorte,
Standort, Sonneneinfluss, Reifezustand bei der Ernte, Lagerung und Verarbeitung.
Daraus wird ersichtlich, dass Nährstofftabellen allenfalls Orientierungshilfen
sein können. In der Praxis ist es wahrscheinlich, dass die Angaben der Tabellen
mit der Wirklichkeit wenig oder gar nicht übereinstimmen.
Was bedeuten die Nährstoffbedarfs-Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (D.G.E)?
Was den täglichen Bedarf an Vitaminen etc. laut D.G.E angeht, so wird
eigentlich von Mindestmengen ausgegangen, also von Mengen, die typische
Mangelkrankheiten – wie beispielsweise Skorbut als Folge von Vitamin-C-Mangel –
verhindern können.
Es geht aber heute nicht mehr um Skorbut, sondern um die
Anpassung der Nährstoffzufuhr an stark veränderte Lebensbedingungen.
Bleiben wir beim Vitamin C. Die D.G.E empfiehlt 75 mg
täglich für Jugendliche und Erwachsene. In der orthomolekularen
Nährstoffwissenschaft werden durchgehend mindestens 1000 mg täglich empfohlen.
Linus Pauling, der
Begründer der orthomolekularen Medizin, empfahl täglich 10-18 g Vitamin C, also
das 130-240-fache der von der D.G.E. empfohlenen Menge. Er nahm in den letzten
30 Jahren seines Lebens Tag für Tag – neben anderen Mikronährstoffen – nicht
weniger als 18 g Vitamin C und ist, wie er sagte „seit dem nie mehr krank
gewesen“.
Der zweifache Nobelpreisträger, eine beeindruckende Persönlichkeit,
bis zu seinem Tod aktive wissenschaftlich tätig, starb 1994 in seinem 93.
Lebensjahr.
Wie sollen Präparate dosiert werden?
Die Beispiele zeigen, wie breit das Dosierungs-Spektrum ist. Deshalb sollte
man bei der Dosierung der Vitalstoffe auch viel stärker lernen, wieder auf die
eigene Intuition zu vertrauen, statt nur einen – hypothetischen – Tagesbedarf
zu errechnen. Die auf den Etiketten angegebenen Gebrauchsempfehlungen stellen
Orientierungen dar. Der Verwender wird dann beim Gebrauch der Präparate selber
immer besser wahrnehmen lernen, ob die Dosierung – abhängig von seiner
„biochemischen Individualität“ oder von den zu behebenden Störungen – zu
steigern oder zu verringern ist. Der Körper gibt die Antwort.
Sind die Präparate sicher?
Auch wenn die Dosierung verdoppelt wird, ist der Gebrauch von
Nährstoff-Präparaten unbedenklich. Erinnern wir uns, es handelt sich um
orthomolekulare (körpereigene), natürliche Substanzen. Ängstlichkeit ist hier
also unangebracht. Ermutigen Sie sich selbst, auf die Bedürfnisse des Körpers
wieder hören zu lernen und selbst die Verantwortung
für die Gesundheit zu übernehmen. Der Umgang mit Vitalstoffen bietet eine
wirklich faszinierendes Übungsfeld für eine aktive Gesundheitspflege.
Therapeutische Mega-Dosierungen (etwa ab dem 10fachen der in der
Gebrauchsempfehlung genannten Menge über einen längeren Zeitraum) zu
Behandlung spezifischer Beschwerden sollten, wie schon erwähnt,
selbstverständlich nur in Absprache mit dem Therapeuten erfolgen. Das Gleiche
gilt, wenn Medikamente genommen werden müssen, z.B. bei Herzerkrankungen oder
Diabetes. Oft kann durch den gezielten Einsatz von Nährstoffen die Dosierung
der Medikamente verringert werden.
Vitamine sind – obwohl allein der blosse Verdacht des Falles einer
schädlichen Wirkung zu gewaltigem Medien-Donner führt – ausserordentlich
sichere Substanzen. Nebenwirkungen sind selten und durchweg leicht
korrigierbar. Dagegen kommen durch vermeidbare medizinische Kunstfehler und
durch ordnungsgemäss verschriebene und en Anweisungen entsprechend eingenommene
Arzneimittel allein in den USA jährlich zwischen 90‘000 und 160‘000 Menschen
um. Nach Angaben des „Journal oft he American Association JAMA“ ist dies dort
inzwischen die häufigste Todesursache.
Sie können Vitamine und andere Mikronährstoffe vertrauensvoll zur Erhaltung
oder Verbesserung Ihrer Gesundheit einsetzen. Lassen Sie sich hinsichtlich der
Dosierung von den DGE-Empfehlungen nicht irritieren.
Die DGE-Werte ziehen weder
einen höheren Bedarf noch vorbeugende Aspekte ein. Sie stellen allenfalls ein
Minimum dar, das auf keinen Fall unterschritten werden sollte.
Die meisten
Nährstoffwissenschafter geben für Gesunde das 5-8fache, der DGE-Werte als
optimale Zufuhremp-fehlungen an und zwar auf Dauer. Kurzfristig können – auf
ärztliche Weisung – diese Werte um ein Vielfaches überschritten werden.
Wenn Sie Medikamente verordnet bekommen haben, beispielsweise, um den
Blutzucker zu regulieren oder das Cholesterin zu senken, kann der zusätzliche
Einsatz von Mikronährstoffen bewirken, dass die Dosierung dieser Medikamente
verringert werden kann (in vielen Fällen wird der Einsatz sogar unnötig
werden).
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